Identity and Access Management (IAM) gehört heute zu den wichtigsten Grundlagen einer sicheren und regelkonformen IT-Landschaft. Mit zunehmender Digitalisierung, hybriden Arbeitsmodellen und regulatorischen Anforderungen wie NIS2 oder DORA steigen die Anforderungen an die Verwaltung von Identitäten und Berechtigungen kontinuierlich. Unternehmen benötigen deshalb Lösungen, die weit über klassisches Benutzer- und Rechtemanagement hinausgehen. Garancy verfolgt genau diesen Ansatz und kombiniert Identity Management, Identity Governance sowie Compliance-Funktionen in einer Plattform, die sowohl On-Premises als auch als Cloud-Angebot betrieben werden kann. Kurz gesagt: Identity first!
Garancy IAM: Identity Governance für hybride und Cloud-Umgebungen strategisch umsetzen
Was ist Garancy IAM?
Garancy ist eine Identity-Management- und Identity-Governance-Plattform der Beta Systems Software AG entwickelt in Deutschland und Polen, die Unternehmen bei der automatisierten Verwaltung digitaler Identitäten unterstützt. Im Mittelpunkt steht der gesamte Lebenszyklus einer Identität – vom Eintritt eines Mitarbeiters über Rollenwechsel bis zum Austritt. Berechtigungen werden regelbasiert vergeben, Änderungen automatisch nachgeführt und sämtliche Aktivitäten revisionssicher dokumentiert. Dadurch reduziert sich der manuelle Verwaltungsaufwand erheblich, während gleichzeitig Transparenz, Sicherheit und Compliance verbessert werden. Garancy wird weltweit für mehr als 6,16 Millionen verwaltete Identitäten eingesetzt und richtet sich an mittelständische Unternehmen ebenso wie an internationale Konzerne.
Warum Identity Governance heute wichtiger ist als reines User Provisioning
Viele Unternehmen setzen noch immer auf isolierte Provisionierungslösungen, die Benutzerkonten erstellen oder Berechtigungen vergeben. Für moderne Sicherheits- und Compliance-Anforderungen reicht dieser Ansatz jedoch nicht mehr aus. Identity Governance betrachtet nicht nur die technische Bereitstellung von Zugriffsrechten, sondern auch deren Nachvollziehbarkeit, Genehmigung, regelmäßige Überprüfung und kontinuierliche Kontrolle.
Dieser ganzheitliche Ansatz gewinnt insbesondere durch regulatorische Vorgaben an Bedeutung. Standards wie ISO 27001, TISAX oder gesetzliche Anforderungen aus NIS2 und DORA verlangen nachvollziehbare Prozesse für Berechtigungsvergabe, Rezertifizierung und Funktionstrennung. Gleichzeitig verfolgen viele Unternehmen Zero-Trust-Strategien, bei denen jeder Zugriff kontinuierlich überprüft wird und Berechtigungen ausschließlich nach dem Least-Privilege-Prinzip vergeben werden. Garancy verbindet diese Anforderungen mit automatisierten Governance-Prozessen und schafft dadurch eine Grundlage für nachhaltige IT-Sicherheit, ein Grund weshalb Garancy vorwiegend bei regulierten Unternehmen im Einsatz ist.
Welche Aufgaben übernimmt Garancy im Identity Lifecycle?
Ein wesentlicher Vorteil von Garancy liegt in der durchgängigen Unterstützung des gesamten Identity Lifecycles. Identitäten werden nicht nur angelegt, sondern über ihre gesamte Nutzungsdauer verwaltet und kontrolliert. Änderungen im HR-System oder in organisatorischen Strukturen lassen sich automatisch auf angeschlossene Zielsysteme übertragen. Dadurch sinkt das Risiko veralteter oder überflüssiger Berechtigungen erheblich.
Zu den zentralen Funktionen gehören:
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automatisiertes Joiner-, Mover- und Leaver-Management
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regelbasierte Provisionierung und De-Provisionierung
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rollenbasierte Berechtigungsvergabe
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Rezertifizierung von Benutzern und Rollen
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revisionssichere Dokumentation aller Änderungen
Diese Automatisierung reduziert manuelle Eingriffe, beschleunigt Geschäftsprozesse und verbessert gleichzeitig die Qualität der Berechtigungsverwaltung.
Cloud oder On-Premises? Unternehmen entscheiden selbst
Während viele IAM-Hersteller ausschließlich auf Cloud-Angebote setzen, verfolgt Garancy einen hybriden Ansatz. Unternehmen können die Plattform sowohl in ihrer eigenen Infrastruktur als auch als Cloud-Lösung mit EU Data Residency betreiben. Besonders interessant ist dabei, dass kein funktionaler Unterschied zwischen beiden Betriebsmodellen besteht. Ein späterer Wechsel zwischen On-Premises und Cloud ist möglich, ohne auf Funktionen verzichten zu müssen.
Für Unternehmen schafft diese Flexibilität einen wichtigen strategischen Vorteil. Organisationen mit hohen regulatorischen Anforderungen oder sensiblen Daten können zunächst ihre bestehende Infrastruktur weiter nutzen und dennoch eine moderne IAM-Plattform einführen. Gleichzeitig unterstützt Garancy Migrationen nach Microsoft Azure oder Amazon Web Services (AWS) und bietet entsprechende Professional Services für Planung, Umsetzung und Betrieb an. Dadurch lässt sich eine Cloud-Strategie schrittweise realisieren, ohne bestehende Governance-Prozesse neu entwickeln zu müssen.
Install- und Update Agent: Software zentral bereitstellen und aktuell halten
Mit dem Install- und Update Agent automatisiert Garancy die Verteilung und Aktualisierung von Software auf verwalteten Endgeräten. Installationen, Updates und Konfigurationsänderungen lassen sich zentral steuern und in bestehende Identity- und Lifecycle-Prozesse integrieren. Dadurch sinkt der administrative Aufwand, während Anwendungen und sicherheitsrelevante Komponenten zuverlässig auf dem aktuellen Stand bleiben. Die zentrale Verwaltung unterstützt Unternehmen dabei, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und den operativen Betrieb effizienter zu gestalten.
Garancy erfolgreich einführen
Die Einführung einer Identity-Governance-Plattform ist nicht nur ein Softwareprojekt, sondern verändert Prozesse, Verantwortlichkeiten und Governance-Strukturen. Eine erfolgreiche Umsetzung umfasst die Analyse der bestehenden IAM-Landschaft, den Aufbau eines Rollenmodells, die Integration der Zielsysteme sowie die schrittweise Automatisierung von Provisionierungs- und Governance-Prozessen. Die Einführung von Garancy benötigt vergleichbaren Aufwand wie bei anderen führenden IAM-Herstellern, entscheidend ist das Kundenverständnis und die Kenntnisse über die Lösung (IPG ist seit 2009 Partner von Garancy)
Moderne Konnektivität als Grundlage für automatisiertes IAM
Ein Identity-Management-System entfaltet seinen Nutzen erst dann vollständig, wenn es sich nahtlos in bestehende Unternehmenslandschaften integrieren lässt. Genau hier setzt Garancy mit einer offenen Integrationsarchitektur an. Standardisierte Schnittstellen, flexible Konnektoren und moderne Protokolle ermöglichen die Anbindung unterschiedlichster Zielsysteme – von Microsoft Entra ID und Active Directory über SAP bis hin zu ServiceNow oder individuellen Fachanwendungen.
Mit SCIM Connect vereinfacht Garancy die Integration cloudbasierter Anwendungen auf Basis des etablierten SCIM-Standards. Ergänzend bietet FlexConnect eine flexible Möglichkeit, auch individuelle oder proprietäre Zielsysteme effizient anzubinden und sowohl manuelle als auch automatisierte Provisionierungsprozesse umzusetzen. Neuere Plattformversionen erleichtern die Einführung zusätzlich durch geführte Konfigurationen und eine vereinfachte Verwaltung der Konnektoren. Dadurch sinkt der Implementierungsaufwand und neue Anwendungen lassen sich schneller in bestehende IAM-Prozesse integrieren.
Dieser Bericht beruht auf Expertenwissen, für die Ausformulierung wurde Hilfe von KI in Anspruch genommen.