PAM in OT: Warum Privileged Access Management für industrielle Systeme unverzichtbar wird

Industrieanlagen, Produktionssysteme und kritische Infrastrukturen sind zunehmend digital vernetzt. Gleichzeitig steigt die Zahl der privilegierten Zugriffe auf OT-Systeme (Operational Technology) durch Techniker, externe Dienstleister, Software-Updates und automatisierte Geräteidentitäten. Ohne kontrollierte Verwaltung dieser privilegierten Zugriffe entstehen erhebliche Sicherheitsrisiken. 

Privileged Access Management (PAM) in OT ermöglicht es, privilegierte Zugriffe auf industrielle Systeme wie ICS, SCADA oder PLCs zu kontrollieren, zu überwachen und abzusichern. Dadurch können Unternehmen Angriffe verhindern, regulatorische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig den sicheren Betrieb von Produktionsanlagen gewährleisten. 

Was bedeutet PAM in OT?

Privileged Access Management in OT bezeichnet die Verwaltung, Absicherung und Überwachung privilegierter Zugriffe auf industrielle Systeme und Geräte. 

In klassischen IT-Umgebungen schützt PAM Administrator-Konten und Root-Zugriffe. In Operational Technology erweitert sich dieser Ansatz auf zahlreiche weitere privilegierte Entitäten, beispielsweise: 

  • Wartungszugriffe auf SCADA-Systeme 
  • Administratorrechte auf Industrial Control Systems (ICS) 
  • Service-Accounts von Automatisierungssoftware 
  • Remote-Zugriffe von externen Herstellern oder Integratoren 
  • Geräteidentitäten von IoT- und OT-Geräten 

Ziel ist es, sicherzustellen, dass jede privilegierte Aktion nachvollziehbar, autorisiert und kontrolliert erfolgt.  

Warum OT-Systeme besonders anfällig für privilegierte Zugriffe sind

OT-Umgebungen unterscheiden sich fundamental von klassischen IT-Infrastrukturen. Systeme werden oft über Jahrzehnte betrieben und wurden ursprünglich nicht für moderne Cyberbedrohungen entwickelt. 

Typische Herausforderungen sind: 

  •  Langfristig betriebene Systeme: Industrieanlagen laufen häufig 10–20 Jahre oder länger. Viele dieser Systeme verfügen über eingeschränkte Sicherheitsfunktionen oder nutzen veraltete Authentifizierungsmechanismen. 
  • Geteilte Administratorzugänge: In Produktionsumgebungen werden privilegierte Konten oft von mehreren Technikern oder externen Dienstleistern gemeinsam genutzt. 
  • Remote-Zugriffe von Herstellern: Hersteller von Maschinen oder Anlagen benötigen häufig Fernzugriff für Wartung, Updates oder Fehlerdiagnosen. 
  • Wachsende Anzahl vernetzter Geräte: Mit Industrial IoT (IIoT) steigt die Zahl der Geräteidentitäten, die privilegierten Zugriff auf industrielle Netzwerke benötigen. 

Ohne zentrale Kontrolle entstehen unsichtbare Angriffsflächen, die von Cyberangreifern gezielt ausgenutzt werden. 

Typische Sicherheitsrisiken ohne PAM in OT

Fehlendes Privileged Access Management gehört zu den häufigsten Ursachen erfolgreicher Angriffe auf industrielle Systeme. 

Zu den zentralen Risiken zählen: 

  • Unkontrollierte privilegierte Konten: Wenn privilegierte Zugangsdaten dauerhaft gespeichert oder zwischen Teams geteilt werden, können sie leicht kompromittiert werden. 
  • Seitliche Bewegung im Netzwerk: Angreifer nutzen privilegierte Accounts, um sich von IT-Netzwerken in OT-Systeme zu bewegen. 
  • Unüberwachter Remote-Zugriff: Externe Techniker oder Anbieter greifen häufig über VPN oder Remote-Tools auf Produktionssysteme zu – oft ohne vollständige Protokollierung. 
  • Fehlende Nachvollziehbarkeit von Änderungen: Ohne Session-Monitoring ist häufig nicht nachvollziehbar, wer Änderungen an Steuerungssystemen vorgenommen hat. 

Gerade in kritischen Infrastrukturen kann dies zu Produktionsausfällen, Sicherheitsrisiken oder regulatorischen Konsequenzen führen. 

Wie PAM industrielle OT-Systeme schützt

Ein modernes PAM-System schafft Transparenz und Kontrolle über privilegierte Zugriffe. PAM-Lösungen fungieren hierbei als sichere Gateways zwischen den Ebenen des Purdue-Referenzmodells (Level 2 bis 3.5), um den Übergang von der IT- zur OT-Zone abzusichern. 

Wichtige Funktionen sind: 

  • Credential Vaulting: Privilegierte Zugangsdaten werden in einem sicheren Vault gespeichert und nicht mehr direkt an Benutzer weitergegeben. 
  • Just-in-Time-Zugriff: Privilegierte Berechtigungen werden nur temporär vergeben und automatisch wieder entzogen. 
  • Session Monitoring: Alle privilegierten Sitzungen werden protokolliert und können in Echtzeit überwacht werden. 
  • Remote Access Kontrolle: Externe Wartungszugriffe können zentral genehmigt und kontrolliert werden. 
  • Automatische Passwortrotation: Passwörter privilegierter Konten werden regelmäßig automatisch geändert. 

Dadurch entsteht ein kontrollierter und nachvollziehbarer Zugriff auf kritische industrielle Systeme. 

Unterschiede zwischen PAM in IT und OT

Während Privileged Access Management in IT-Umgebungen bereits weit verbreitet ist, bringt der Einsatz in OT zusätzliche Anforderungen mit sich. 

IT-Umgebung OT-Umgebung Schutz-Fokus
Fokus auf Server, Cloud und Anwendungen Fokus auf ICS, SCADA und Produktionssysteme Verfügbarkeit & Integrität vor Vertraulichkeit
Häufige Systemupdates möglich Updates oft nur selten möglich Agentless Architecture zwingend erforderlich
Standardisierte Identitäten Viele Geräteidentitäten Während IGA Identitäten verwaltet, sichert PAM die Secrets-Rotation ab
Kürzere Lebenszyklen Anlagen laufen oft Jahrzehnte Unterstützung von Legacy-Protokollen essenziell

Deshalb muss PAM in OT-Umgebungen besonders stabil, nicht-invasiv und kompatibel mit Legacy-Systemen sein. 

Relevante Sicherheitsstandards für OT-Zugriffskontrolle

Mehrere internationale Sicherheitsstandards empfehlen oder verlangen die Kontrolle privilegierter Zugriffe in industriellen Umgebungen. 

Wichtige Frameworks sind unter anderem: 

  • IEC 62443 – Besonders FR 1 (Identification and Authentication Control):  Der führende Standard für Cybersecurity in industriellen Automatisierungssystemen. 

  • NIST SP 800-82 - Leitfaden des US National Institute of Standards and Technology zur Absicherung industrieller Steuerungssysteme. 

  • MITRE ATT&CK for ICS - Framework zur Analyse typischer Angriffstechniken gegen industrielle Systeme. 

Diese Standards betonen insbesondere: 

  • Zugriffskontrolle 
  • Identitätsmanagement 
  • Monitoring privilegierter Aktivitäten

Best Practices für die Implementierung von PAM in OT

Die Einführung von Privileged Access Management in industriellen Umgebungen erfordert ein strukturiertes Vorgehen. 

  • 1. Identifikation privilegierter Konten 

    Der erste Schritt eines resilienten PAM-Konzepts besteht in der lückenlosen Erfassung aller privilegierten Instanzen. Dies umfasst nicht nur menschliche Administratoren, sondern insbesondere Service-Accounts und Geräteidentitäten (Machine-to-Machine). In OT-Umgebungen ist die Sichtbarkeit oft durch Altsysteme eingeschränkt.

  • 2. Absicherung von Remote-Zugriffen 

    Fernwartungszugriffe durch Hersteller oder Systemintegratoren stellen einen der kritischsten Angriffsvektoren dar. Zugriffe müssen ausschliesslich über kontrollierte Gateways (Jump Hosts) erfolgen. Hierbei werden Passwörter nicht direkt ausgehändigt, sondern durch das PAM-System injiziert, was das Risiko von Credential-Diebstahl minimiert.

  • 3. Einführung von Session Monitoring

    Zur Einhaltung von Compliance-Vorgaben und zur forensischen Analyse müssen alle privilegierten Aktivitäten protokolliert werden. Session Monitoring ermöglicht die Echtzeit-Überwachung sowie die Video-Aufzeichnung von Wartungsvorgängen. Dies schafft Transparenz und stellt sicher, dass Änderungen an Steuerungssystemen (SPS) jederzeit nachvollziehbar und auditierbar sind.

  • 4. Segmentierung von IT und OT 

    Die Trennung von Office-IT und Produktions-OT ist eine Grundvoraussetzung für die Cyber- Resilienz. Privilegierte Zugriffe dürfen niemals direkt erfolgen, sondern müssen über dedizierte Gateways geleitet werden.

  • 5. Integration in Zero-Trust-Architekturen

    In modernen Industrieanlagen wird das Prinzip "Trust but Verify" durch "Never Trust, Always Verify" ersetzt. Jeder Zugriff – ob intern oder extern – wird dynamisch anhand von Kontextfaktoren (Zeit, Ort, Gerät) bewertet. Privilegierte Rechte werden nach dem Least Privilege-Prinzip nur zeitlich begrenzt (Just-in-Time) vergeben.

  • 6. Integration in SIEM/SOC  

    Die Anbindung der PAM-Logs an ein Security Information and Event Management (SIEM) oder ein Security Operations Center (SOC) ist für die proaktive Abwehr unerlässlich. Durch die Korrelation von Daten können Anomalien, wie etwa Logins ausserhalb der Betriebszeiten oder unautorisierte Befehlsketten an Industrie-PCs, in Echtzeit erkannt und automatisiert unterbunden werden.

  • 7. Break-Glass-Szenarien 

    Für Ausnahmefälle müssen definierte Notfallprozesse existieren, die einen gesicherten Offline-Zugriff bei kritischen Systemausfällen gewährleisten. Diese Prozesse sichern die Verfügbarkeit ab, erfordern jedoch zwingend anschliessende obligatorische Audits und sofortige Passwort-Resets, um die dauerhafte Integrität und Sicherheit nach dem Störfall wiederherzustellen.

Ist PAM in OT für NIS2 relevant?

Ja, PAM ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der NIS2-Anforderungen in OT-Umgebungen. Die Richtlinie fordert Zugriffskontrolle und Nachvollziehbarkeit – bei Nicht-Compliance droht eine direkte Haftung der Geschäftsführung. Die NIS2-Richtlinie fordert unter anderem Zugriffskontrolle, Identitätsmanagement und Nachvollziehbarkeit administrativer Aktivitäten. 

Genau hier setzt PAM an: Es kontrolliert privilegierte Zugriffe auf OT-Systeme wie ICS, SCADA oder industrielle Steuerungen. Damit unterstützt PAM in OT Unternehmen dabei, zentrale NIS2-Sicherheitsanforderungen technisch umzusetzen und privilegierte Zugriffe auf kritische Systeme kontrollierbar zu machen. 

Fazit

Mit der zunehmenden Digitalisierung industrieller Systeme steigt auch die Bedeutung von Privileged Access Management in OT. 

Unternehmen müssen nicht nur Benutzeridentitäten, sondern auch Maschinenidentitäten, Servicekonten und Gerätezugriffe kontrollieren. Ohne strukturierte Verwaltung privilegierter Zugriffe entstehen erhebliche Sicherheitsrisiken für Produktionsanlagen und kritische Infrastrukturen. 

Ein modernes PAM-Konzept schafft Transparenz, reduziert Angriffsflächen und ermöglicht einen sicheren Betrieb von Industrie- und IoT-Systemen – selbst in komplexen OT-Umgebungen. 

Dieser Bericht beruht auf Expertenwissen. Für die sprachliche Ausformulierung wurde KI-Unterstützung eingesetzt.

Autor:

Foto IAM Experte Muhamed Pajaziti
Muhamed Pajaziti
Teamleiter Senior Technical Consultant IPG Information Process Group AG
Bild zum Expertenbericht über PAM Systeme
Blog 27.04.21

PAM Systeme im Vergleich

PAM Systeme dienen grundsätzlich dazu Privilegierte Systeme zu verwalten und berechtigten Nutzern Zugriff zu gewähren. ✅ Lesen Sie unseren Blog.

Blog 08.09.25

Warum klassisches PAM an seine Grenzen stößt?

Erfahren Sie, wie Modern PAM mit Kontext, Transparenz und Zero Trust privilegierte Zugriffe absichert – ohne Produktivität zu bremsen.

Hintergrundgrafik für IPG Partner Wallix
Partner

IPG ist Partner von WALLIX für PAM Lösungen

IPG ist zertifizierter Partner von WALLIX für PAM Lösungen, die privilegierte Zugriffe sichern und Compliance-Anforderungen effizient erfüllen.

Blog 03.07.24

Wie sicher sind deine Systeme?

Cyberbedrohungen stehen an der Tagesordnung. Dabei ist es wichtig, die Angriffsvektoren zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um deine Plattform zu schützen. Wie das geht zeigen wir dir.

Teaserbild Expertenbericht Privileged Remote Access
Blog 19.10.22

Sicherer Zugriff von Extern ohne VPN

Der privilegierte Zugriff von extern stellt viele Firmen vor Herausforderungen. Externe Mitarbeitende müssen verwaltet und der Zugriff bereitgestellt werden. Wie behält man die Übersicht?

Blog 02.02.26

Just Enough Administration: Weniger Rechte, mehr Sicherheit

Was ist Just Enough Administration (JEA)? Der Beitrag erklärt, wie JEA privilegierte Zugriffe minimiert, Risiken reduziert und PAM-Strategien optimal ergänzt.

die bayerische
Referenz

PAM und IAM für «die Bayerische»

Das Versicherungsunternehmen «die Bayerische» schützt die sensiblen Daten seiner Kunden mit IAM und PAM. Damit werden alle regulatorischen Anforderungen erfüllt sowie die Cybersicherheit unterstützt.

Blog 12.07.23

Einführung eines PIM-Systems

Eine erfolgreiche digitale Transformation erfordert eine nahtlose Vernetzung der Systeme – sie sollte dynamisch, skalierbar, erweiterbar und kosteneffizient sein. Die Einführung eines PIM-Systems als zentraler Hub für Produktinformationen ermöglicht eine optimale Ausrichtung dieses geschäftskritischen Bereichs für die Zukunft. Durch ein hochwertiges PIM-System mit einem an die Bedürfnisse des Unternehmens angepassten Datenmodell werden Produktinformationen als Grundpfeiler moderner Geschäftsprozesse auf einem soliden Fundament errichtet. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du durch die Einführung eines PIM-Systems Daten und Prozesse für die digitale Transformation deines Unternehmens optimierst.

Blogbeitrag, wie Sie One Identity Safeguard und One Identity Manager verkuppeln
Blog 22.12.20

Administrationstiefe von IAM-Systemen

In unseren IAM-Projekten haben wir regelmäßig mit Prüferinnen und Prüfern der internen Revision zu tun. Insbesondere während der ersten Projektschritte ereilen uns immer wieder die Fragen: Woran erkenne ich denn jetzt im IAM-System, ob Herr Meier auf das Share XYZ Zugriff hat? Was sind aktuell seine wirksamen Berechtigungen?

PAM Schäden
Blog 15.03.21

Pam beschützt Sie vor kostspieligen Schäden

Laut dem Forrester Wave Report (Q4, 2018) sind bei 80% aller Datenpannen kompromittierte privilegierte Rechte involviert. Entsprechend wichtig ist es, dass diese Accounts geschützt werden.

Blogbeitrag zu Pam, warum das jeder kennen sollte
Blog 06.07.20

Darum sollte PAM für Sie kein unbekanntes Wort sein

Sicherlich haben Sie schon einmal mitbekommen, dass Unternehmen Ziel von Hackerangriffen geworden sind. Sind Sie sicher, dass Ihnen nicht das Gleiche passiert?

Titelbild zum Expertenbericht Securitiy - Cyberkriminalität
Blog 27.03.20

Cyberkriminalität – Ihre Assets schützen durch PAM

Mit Privileged Account Management (PAM) schützen Sie Ihr Unternehmen wirksam gegen Wirtschaftsspionage und Cyber-Angriffe.

Headerbild zur offenen und sicheren IT bei Versicherungen
Service

Offene und sichere IT

Noch vor einigen Jahren scheuten sich Versicherer, in die Cloud- oder Plattformwelt zu gehen. Häufig herrschten Bedenken bezüglich Sicherheit und Steuerung vor. Das Paradigma hat sich geändert.

Blog

Sind Cloud-Lösungen sicher?

Sicherheit und Compliance in der Cloud sind weiterhin ein heftig diskutiertes Thema: Wir erklären, welche Maßnahmen Sie für eine sichere Cloud-Strategie setzen können.

Partner

IPG ist Partner von Beta Systems

Beta Systems bietet innovative Identity & Access Management Lösungen zur sicheren Verwaltung digitaler Identitäten und Zugriffe sowie zur Minimierung interner und externer Risiken.

Risiko Management im Bereich der Governance immer wichtiger
Referenz

Einführung eines Identity Management Systems

Einführung eines Identity Management (IDM) in einem Konzern mit dem Fokus, die Joiner-/Mover-/Leaver-Prozesse zu automatisieren. Mittels Datenbereinigung sollen auch Lizenzkosten reduziert werden.

 Experten Pirmin Gisler und Daniele Miracco
News 13.09.24

Mehr Power und Expertise für PAM-Lösungen

Die Experten Pirmin Gisler und Daniele Miracco erweitern BeyondTrust PAM-Kompetenz bei IPG.

Blog 20.08.25

IAM & PAM: Das perfekte Zusammenspiel für Sicherheit

IAM ohne PAM ist wie Handball ohne Trainer: möglich, aber riskant. Erfahre, warum erst das Zusammenspiel von IAM, PAM und IGA Unternehmen zur „Meisterschaft“ in Sicherheit und Compliance führt.

Titelbild zum Expertenbericht Securitity - Remote arbeiten im Homeoffice
Blog 03.06.20

Remote arbeiten im Homeoffice – Aber sicher.

In der Corona-Krise ist in Deutschland jeder dritte Beschäftigte laut einer Umfrage ins Homeoffice gewechselt. Der sichere Zugriff auf Unternehmensdaten muss dabei auch remote gewährleitet sein.

Blog

Deine sichere Lösung für die digitale Arbeitswelt

Google Workspace: Die sichere Alternative in der heutigen Bedrohungslandschaft!

Bleiben Sie mit dem TIMETOACT GROUP Newsletter auf dem Laufenden!