In vielen Zusammenschlüssen sind die klassischen Aufgaben des Post-Merger-Integration-Prozesses (PMI-Prozess) klar geregelt: Strukturen werden geplant, Systeme angeglichen und Verantwortlichkeiten verteilt.
Was dabei meist fehlt, ist ein gemeinsamer Orientierungsrahmen für das Neue als gelebte Grundlage für Zusammenarbeit, Führung und Kultur.
Typische Folgen:
- Sinkende Entscheidungs- und Umsetzungsgeschwindigkeit
- Dauerhaft steigende Kosten und Komplexität
- Verlust von kollektiver Wirksamkeit in der Führung
- Erodierende Identität und Bindung
Das Ergebnis: Die hoch gesteckten Ziele des Mergers werden verfehlt.
Die Komplexität und Individualität von Mergern stellt selbst erfahrene Organisationen vor Herausforderungen. Denn nur, wenn alle Beteiligten die Ausrichtung des Mergers mittragen und verstehen, gelingt die Integration im Alltag.